Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

China planiert Berge für neue Stadt

Wie das Environmental Magazine berichtet, planieren in China Bauträger 700 Hügel, um eine neue Stadt zu errichten. Lanzhou Neustadt soll sie heißen. 3,5 Milliarden Dollar fließen in das Projekt, das auch Ähnlichkeiten mit Las Vegas und Venedig haben soll.

Alstom beginnt Test von Gezeitenturbine

Der französische Energiekonzern beginnt einen Test mit einer 1-Megawatt-Turbine, die Unterwasserströmungen im Meer zu Strom machen soll. Derzeit laufen überall auf der Welt erste Projekte, um den Ozeanen Energie abzutrotzen. (Earthtechling)

E-Auto: Lädt es noch oder fährt es schon?

Der Griin-Blog macht sich Gedanken über die Zukunft des Elektroautos. Wie geht es weiter: Schaffen sie den Durchbruch oder landen sie im Museum, bevor sie überhaupt in nennenswerter Zahl die Straßen erobert haben?

Schottland putzt seinen Kraftwerkspark

Bis 2030 will das Land seine CO2-Emissionen pro produzierter Kilowattstunde Strom von heute 357 Gramm CO2 auf 50 Gramm reduzieren. Das Ziel bis 2025 nur noch grüne Energie zu nutzen, ist zwar vom Tisch – aber Schottland hat seit 1990 die größten Fortschritte bei der Emissionsreduzierung gemacht, noch vor Deutschland und Dänemark. Genaue Pläne, wie das Ziel zu erreichen ist, will die Regierung demnächst präsentieren. (Cleantechnica)

In den USA ist Solarstrom billiger als Kohleenergie

Nun ist es also so weit: Sonnenenergie ist günstiger als schmutziger Kohlestrom. Jedenfalls im US-Bundesstaat New Mexico. Dort hat der Solarhersteller First Solar ein Energiefeld mit Dünnschichtsolarzellen eröffnet. Der Strom geht für 5,8 US-Cent pro Kilowattstunde an den lokalen Energieversorger El Paso Electric Company. Kohlestrom kostet in der Gegend das Doppelte. (Inhabitat)